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Versicherungsvertreter m√ľssen nicht beraten!

Wer von einem Versicherungsvertreter zu einem Produkt informiert wird, darf nicht automatisch damit rechnen, dass dieser ihn auch auf Nachteile hinweist. Versicherungsvertreter sind keine Berater! Das urteilte das Oberlandesgericht Celle.

In dem Fall ging es um einen Familienvater, der bei der Vermittlung einer privaten Krankenversicherung nicht vom Versicherungsvertreter darauf hingewiesen wurde, dass f√ľr seine Familie beim Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung h√∂here Beitr√§ge entstehen.

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war die Frau noch gesetzlich versichert. Als sie dann schwanger wurde, wechselte sie auch in die private Krankenversicherung. F√ľr die beiden Kinder und auch die Ehefrau stiegen die Beitr√§ge. Da der Mann dies nicht wusste, verlangte er von der Versicherung Schadenersatz.

Doch das Gericht urteilte nicht zu seinen Gunsten. Solche Informationen m√ľsse sich jeder selbst beschaffen. Man k√∂nne bei einem Versicherungsvertreter nicht automatisch von einer unabh√§ngigen Beratung ausgehen. Wer wirklich keine Ahnung hat muss zus√§tzlich stets einen unabh√§ngigen Finanz- und Versicherungsberater aufsuchen…

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