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Gesetzliche Krankenversicherung: Immer mehr Kritik an der Kopfpauschale wird laut

Um das eh schon angeschlagene Gesundheitssystem zu retten kam der neue Gesundheitsminister Philipp Rösler ja vor kurzem auf die grandiose Idee eine Kopfpauschale für die gesetzlichen Krankenversicherungen einzuführen. Doch je näher das Ministerium der Durchsetzung kommt, um so mehr Kritik wird lauter.

Selbst die meisten Krankenkassen stehen inzwischen nicht mehr hinter dem Vorschlag. Fachleute bezeichnen die Kopfpauschale als “nicht finanzierbar und ungerecht”.

Dadurch sei der Weg in die Zwei- bis Drei-Klassen-Medizin gesichert. Eh schon viel Verdienende werden durch die Kopfpauschale entlastet und gering und auch normale Verdienende müssen mehr zahlen für weniger Leistung! Der Banker zahlt genauso viel wie der Müllmann! Ja, wer sich die Pauschale nicht leisten kann, bekommt einen Sozialausgleich vom Staat. Nur wären dies rund 70% der Bevölkerung, was den Staat jährlich bis zu 38 Milliarden extra kosten würde.

Rentner, Familien, Studenten, Teilzeitbeschäftigte, Selbstständige etc. würden bei Einführung einen enormen bürokratischen Aufwand haben um an den Sozialausgleich zu kommen und das, wie gesagt, für weniger Leistungen!

Auch alle Berufstätigen mit einem flexiblen Beschäftigungsverhältnis müssten dann unter Umständen alle vier Wochen den Sozialausgleich neu beantragen, da sich ihre Einnahmen auch jeden Monat ändern.

Damit wären wie meilenweit vom sozialen Ausgleich entfernt! Hier kann man nur hoffen, dass die Kritik noch lauter wird und sich die Idee von Herrn Rösler am Ende doch nicht durchsetzt…

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