Falschgeld: Falsche Fünfziger tragen die meisten Blüten
In jedem Jahr veröffentlicht die Bundesbank eine Statistik über den Umlauf von Falschgeld in Deutschland. 2009 waren offiziell 52.500 gefälschte Geldscheine unterwegs. Dies waren zwar deutlich mehr Blüten als noch 2008, doch insgesamt sank der Schaden trotzdem von 3,5 auf 3,1 Millionen Euro.
Dies liegt vor allem daran, dass immer mehr kleinere Scheine gefälscht werden. Der sprichwörtliche falsche Fünfziger ist dabei am beliebtesten. Laut Bundesbank waren 2009 rund 44% aller Blüten Fünfzig-Euro-Scheine. Jeder dritte gefälschte Schein war ein Zwanzig-Euro-Schein und nur jeder fünfte ein Hunderter.
Die Tendenz Münzen zu fälschen nahm 2009 erneut ab: Rund 78.500 gefälschte Euro-Münzen waren im letzten Jahr in Umlauf, davon vor allem 2-Euro-Münzen.
Und so erkenne ich eine Blüte:
- Hält man den Schein ins Licht erkennt man deutlich das Wasserzeichen, auch im unbedruckten Bereich
- Kippt man den Schein verändern sich die Hologramme im silbernen Folienstreifen: Bei Scheinen bis 50 Euro sind in dem Streifen das Euro-Zeichen und der Wert sichtbar, bei Scheinen darüber das Architekturmotiv und der Welt
- Auf der Rückseite wird bei Scheinen bis einschließlich 20 Euro bei Licht der Perlglanzstreifen sichtbar, bei Scheinen darüber ändert die rechte Wertzahl auf der Rückseite die Farbe
- Am oberen Rand erkennt man deutlich den Schriftzug “BCE ECB EZB EKT EKP”. Dieser hebt sich von der Oberfläche ab.
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