Kommt der 1-Euro-Schein?
Die Debatte um die Einführung eines 1-Euro-Scheins reißt nicht ab. Relativ schnell nach der Einführung des Euro machte sich Italien für den 1-Euro-Schein stark. 2008 hatte die EZB den Vorschlaf der Franzosen abgeschmettert. Nun versuchen es letztere aber erneut.
Prominentester Fürsprecher dieser Idee ist Louis Giscard d’Estaing, Sohn des ehemaligen französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing. Er und eine zehnköpfige Gruppe der Französischen Nationalversammlung wollen sich nun verstärkt um dieses Vorhaben kümmern.
Mit einem 1-Euro-Schein soll der Euro international die gleiche Rolle wie der Dollar spielen. Im Gegensatz zu den Münzen könne der 1-Euro-Schein problemlos international getauscht werden. Laut dem Franzosen mit ein Grund für die Bedeutung des Dollars in Afrika, Asien und Lateinamerika. Dem Euro traut er eine solche Stellung ebenfalls zu. Zudem wiege der Schein natürlich viel weniger als die Münzen.
Zufälligerweise liegt die Druckerei der französischen Nationalbank in Giscard d’Estaings Wahrkreis, so dass er anbietet die Scheine dort kostengünstig zu drucken.
Doch wahrscheinlich wird das Vorhaben eher scheitern, da sich vor allem Deutschland seit Jahren gegen die damit verbundenen Kosten ausspricht…
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