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Defizit des Bundes hat sich mehr als verdreifacht!

Dass die finanzielle Lage unseres Staates schlecht aussieht ist offensichtlich, nur mit solch einem massiven Defizit haben wahrscheinlich nur die wenigsten gerechnet, denn dieses hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht und dabei sind noch nicht einmal die Ausgaben für die Wirtschaftskrise enthalten!

Am Dienstag teilte das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen des Kernhaushalts des Bundes mit und in diesem klafft eine Lücke von 37,2 Milliarden Euro, 25,4 Milliarden mehr als noch 2008.

Die Zahlen für die Extrahaushalte kommen erst Ende des Monat. Da heißt bei den aktuellen zahlen handelt es sich einfach nur um die normalen Einnahmen und Ausgaben des Staates. In diesem Fall kann man die Umstände also nicht einfach der Krise zuschieben, sonder muss ganz deutlich von einem Versagen der Politik sprechen. Die Experten führen das hohe Defizit vor allem auf die stark sinkenden Einnahmen bei der Einkommen- und Körperschaftssteuer zurück. Soviel zum Thema Steuersenkungen…

Und auch beim Kernhaushalt der Länder sieht es nicht besser aus: Wies dieser 2008 noch ein kleines Plus von 0,6 Milliarden auf, so verwandelte sich dies 2009 schnell in ein Minus von 25,8 Milliarden Euro. Die Ausgaben der Länder stiegen auf 285,6 Milliarden Euro, was die Experten vor allem mit der Rettung der Bayrischen Landesbank begründen. Gleichzeitig sind auch in den Ländern die Einnahmen durch geringere Steuereinnahmen gesunken.

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