Genossenschaftsbanken, Sparkassen und öffentliche Banken machen ihre Produktinformationen einheitlich
Spätestens seit der Finanzkrise werden immer mehr Forderungen nach mehr Transparenz in Sachen Anlageprodukte laut. Die Sparkassen, die Genossenschaftsbanken und die öffentlichen Banken machen hier gemeinsam einen ersten großen Schritt und vereinheitlichen ihre Produktinformationen.
Diese gemeinsamen Standards wurden letzte Woche vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und dem Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) zusammen präsentiert.
Diese sollen in Zukunft auf alle angeschlossenen Kreditinstitute (rund 1.700) und deren Verbundsunternehmen übertragen werden und so nach und nach in den Markt eingeführt werden. Alles Institute zusammen decken mehr als 80% des deutschen Privatkundenmarktes ab.
Durch die einheitliche Form können die Kunden in Zukunft die Angebote verschiedener Anlageprodukte direkt miteinander vergleichen.
Die drei Verbände luden außerdem die Privatbanken ein, sich ebenfalls diesen Standards anzuschließen. Das Verbraucherschutzministerium nimmt diese Vorgaben auf jeden Fall auf und bezieht sie direkt in die auf EU-Ebene diskutierten Vorgaben für Anlageinformationen mit ein.


