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ADAC: Das kosten Verkehrssünden im Ausland

Was regen wir Deutschen uns immer über die Verkehrsvorschriften im eigenen Land auf, doch wirft man einmal einen Blick in andere Länder in Europa so merkt man schnell, dass unsere Regelungen noch ziemlich harmlos sind. Daher rät der ADAC in diesen Tagen dazu, sich im Urlaub im europäischen Ausland sich strikt an die Verkehrsvorschriften des jeweiligen Landes zu halten, sonst wird der Urlaub schnell zum Alptraum bzw. einem teuren Vergnügen.

Besonders in Skandinavien können bestimmte Delikte schnell extrem teuer werden. In Norwegen zahlt man für zu schnelles Fahren meist ab 450 Euro und für Rotlicht- und Überholverstöße ab 650 Euro. Doch es geht noch krasser: In Dänemark ist man schnell durch Trunkenheit am Steuer ein ganzes Monatseinkommen los. In Finnland zahlt man für Alkohol am Steuer mindestens 15 Tagessätze bemessen am Monatseinkommen. Und in Schweden sollte man ganz besonders vorsichtig sein, denn ab 0,2 Promille am Steuer wird es nicht nur teuer, es werden auch nicht selten zusätzliche Haftstrafen verhängt.

In anderen Ländern wie Italien, Griechenland oder Ungarn gibt es keine festen Sätze für das Bußgeld. Hier hat die Polizei einen gewissen Spielraum. In solchen Ländern ist es meist auch von Vorteil das Knöllchen gleich zu bezahlen, denn manchmal werden sie je länger man nicht zahlt um so teurer. In Italien sollte man sich auf keinen Fall betrunken ans Steuer setzen, denn hier wird ab 1,5 Promille im Blut das Fahrzeug sichergestellt, zwangsversteigert und enteignet! Fährt man in Spanien 60 km/h zu schnell oder hat über 1,2 Promille kann man für mindestens drei Monate hinter Gitter kommen.

Ach ja, und nicht vergessen, ab dem 1. Oktober 2010 können nichtbezahlte Bußgelder aus allen 26 Ländern der EU auch in Deutschland vollstreckt werden!

Folgende Tabelle des ADAC zeigt, was Verkehrssünden im Ausland kosten:

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