Rettungsplan für Griechenland steht!
Wie es aussieht, konnten sich am Sonntag in Brüssel die Finanzminister des Euro-Gebiets auf Details für die Hilfe für das hoch verschuldete Griechenland einigen. Es sei aber noch nicht ganz klar, wann dieser Notfallplan greifen würden, denn laut Angaben des Vorsitzenden der Ministerrunde, Jean-Claude Juncker, habe Greichenland noch nicht nach konkreten Mitteln gefragt.
So ist der Plan der Euro-Länder wohl eher eine grundsätzliche Einigung auf mögliche Hilfen. Tritt dieser Fall ein, wollen die Staaten im ersten Jahr 30 Milliarden Euro aufbringen, falls soviel nötig sein sollte. Diese Hilfen sollten dann noch vom Internationalen Währungsfonds ergänzt werden.
Auch auf die Zinssätze konnten sich die Minister einigen: Knapp fünf Prozent Zinsen seien für einen Kredit für drei Jahre fällig. Subventionierte Zinsen soll es für Griechenland nicht geben. Durch diese frühzeitige Einigung erhoffen sich die Minister im Ernstfall schneller handeln zu können.


