Ermittlungen gegen Thomas Middelhoff werden ausgeweitet
So wie es aussieht zieht sich die Schlinge um den Hals des ehemaligen Arcandor-Chefs Thoams Middelhoff immer enger. Seit Mitte letzten Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Untreue. Nun werden die Ermittlungen laut des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ auch auf andere Bereiche ausgeweitet.
Vor allem für die Reisekosten von Middelhoff interessiert sich die Staatsanwaltschaft, wobei auch der restliche damalige Vorstand von Arcandor durch seinen hohen Spesen-Aufwand auffiel. Nur im Jahr 2006 soll Middelhoff für über 800.000 Euro auf Firmenkosten geflogen sein. Ja, selbst für eine Strecke von 86 km stieg er in seinen Privatjet.
Zudem teilte der „Spiegel“ mit, dass auch ein mit rund 1,5 Millionen Pfund dotierter Vertrag ins Visier der Ermittler geraten sei. Diesen hatte Arcandor Ende Januar 2008 mit der renommierten Universität Oxford abgeschlossen. Noch kurz vor der Insolvent seien an Arcandor 715.000 Pfund überwiesen worden, was Middelhoff noch an seinen vorletzten Arbeitstag abgesegnet hatte.


