Was ist besser: Festgeld oder Tagesgeld?
Lange Zeit hatte das Tagesgeld das Festgeld in Sachen Höhe der Zinsen überholt. Immer weniger Leute legten ihr Geld fest bei der Bank an, sondern genossen lieber die Vorteile eines Tagesgeldkontos in Form von vergleichbar hohen Zinsen und einer dauerhaften Verfügbarkeit. Doch nun fallen die Zinsen beim Tagesgeld immer weiter und das Festgeld bekommt wieder Aufwind.
Inzwischen liegen bei den meisten Banken Festgeld und Tagesgeld ungefähr auf dem selben Zinsniveau, nur eben beim Festgeld hat man die Zinsen für die gesamte Anlegedauer sicher, während sie beim Tagesgeld sich jederzeit ändern können.
Wer also sein Geld für eine bestimmte Zeit nicht braucht, ist momentan mit einen Festgeldkonto wieder einigermaßen gut beraten. Der einzig wirkliche Vorteil beim Tagesgeld ist wie gesagt, seine Verfügbarkeit. Experten rechnen nicht in nächster Zeit damit, dass sich das Zinsniveau bessern wird.
Ein interessantes Festgeldangebot hat momentan zum Beispiel die Bank of Scotland zu bieten: Keine Mindesteinlage, 24 Monate Laufzeit, 2,75% Zinsen, Einlagensicherung von 55.000 Euro. Ähnlich die Credit Europe Bank: Mindesteinlage 2.500 Euro, 12 Monate Laufzeit, 2,1% Zinsen und eine Einlagensicherung von 100.000 Euro.


