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Pfandleihhäuser erleben Aufschwung

In Zeiten der Krise m√ľssen immer mehr Menschen einen Kredit aufnehmen. Die meisten denken hier wahrscheinlich als erstes an die Bank. Doch es gibt auch andere Wege um schnell an Geld zu kommen. In letzter Zeit erleben die Pfandleihh√§user einen kleinen Aufschwung. Alleine 2009 vergaben die deutschen Leihh√§user Darlehen in H√∂he von rund 500 Millionen Euro.

Das Prinzip der Pfandleihhäuser ist simpel: Man bringt einen Wertgegenstand zum Pfandleiher. Dieser schätzt ihn vor Ort und zahlt dem Kunden den entsprechenden Wert bar aus. Der, der sich das Geld leiht, hat nun die Möglichkeit den Gegenstand innerhalb einer bestimmten Frist (meist drei Monate) wieder einzulösen. Geschieht dies nicht, hat der Pfandleiher das Recht ihn öffentlich zu versteigern.

Wird hierbei der beliehene Preis zuz√ľglich der anfallenden Geb√ľhren und Kosten √ľberstiegen, steht dieser Teil dem Kunden zu. Kann der Gegenstand nicht versteigert werden, darf er auch verkauft werden.

Bevor man zu einem Pfandleiher geht, sollte man sich gut √ľberlegen, ob man den Gegenstand auch innerhalb der Frist wieder einl√∂sen kann.Zudem sollte man besser auf kleinere Gegenst√§nden wie Schmuck etc. setzen und weniger auf gro√üe elektrische Ger√§te, denn diese brauchen mehr Lagerfl√§che und kosten daher mehr Geb√ľhren. Diese setzen sich meist aus Verwahrungs-, Abwicklungs- und Versicherungskosten zusammen, hinzu kommen noch monatliche Zinsen in H√∂he von 1%.

Vor dem verpf√§nden des Gegenstands sollte man ruhig zu mehreren Pfandleihern gehen und sich unterschiedliche Sch√§tzwerte nennen lassen. Auch √ľber den aktuellen Marktwert sollte man sich informieren.

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