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EU-Kommission spricht sich für Hilfe der Airlines nach der Aschewolke aus

Eine Woche lang hatte die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan fast den gesamten europäischen Luftverkehr zum Erliegen gebracht. Langsam normalisiert sich alles zwar wieder, doch mit den Folgen werden wir wohl noch lange zu tun haben.

Während die Passagiere zum Teil immer noch versuchen u.a. ihre Schadensersatzansprüche geltend zu machen, haben die Airlines mit den hohen Verlusten zu kämpfen. Daher hat die EU-Kommission nun an alle Regierungen eine Empfehlung ausgesprochen zum Beispiel die Zahlungen für die Nutzung des Luftraums aufzuschieben.

Zudem sollten Start- und Landerechte, die ungenutzt verfallen würden, zunächst bestehen bleiben. Auch Staatshilfen für die Airlines schließt die Kommission in Brüssel nicht mehr aus.

Gleichzeitig dringt in Deutschland Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf eine rasche Neuregelung im Umgang mit Vulkanasche. Offene Fragen sollten möglichst schnell geklärt werden, Meteorologen sollen in Zukunft aussagekräftigere Vorhersagen machen können und die Einwirkungen von Vulkanasche auf Flugzeuge soll besser untersucht werden.

Kritiker bemängeln seit langem, dass die Flugverbote zu lange bestünden hätten und dass das Risiko zu hoch eingeschätzt wurde. Die Airlines prüfen momentan, ob sie auf Schadenersatz klagen.

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