Hilfen in Höhe von 110 Milliarden Euro gehen nach Griechenland
Die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben sich nun auf die versprochenen Hilfen für Griechenland einigen können. In den kommenden drei Jahren werden 110 Milliarden Euro nach Griechenland fließen um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden.
Wie bereits berichtet, sind allein für dieses Jahr 30 Milliarden Euro vorgesehen. Die ersten Zahlungen sollen bereits am 19. Mai fließen, denn dann sind die ersten griechischen Schulden fällig.
Voraussetzung für die Hilfen bis zum Jahr 2012 ist vor allem, dass Griechenland die versprochenen Sparmaßnahmen einhält. Dafür sollen unter anderem Steuern erhöht werden und Renten und Einkommen gekürzt werden. Im kommenden Jahr erwartet man, dass die griechische Wirtschaft um bis zu 4,0% schrumpft. Bis zum Jahr 2014 muss aber das derzeitige Haushaltsdefizit von 13,6% auf 3% sinken. Dass die Sparmaßnahmen korrekt eingehalten werden, soll alle drei Monate kontrolliert werden.


