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Die Lohnsteuerkarte wird vom ELStAM abgelöst

In den kommenden Jahren geht eine rund 90-j√§hrige √Ąra zu Ende, denn die Lohnsteuerkarten, die wir dieses Jahr zugeschickt bekommen, werden die letzten ihrer Art sein. Danach √ľbernimmt das neuen System ELStAM ihren Platz.

Dies ist Teil der Digitalisierung der Kommunikation zwischen B√ľrger und Finanzamt. ELStAM ist die Abk√ľrzung f√ľr ‚ÄěElektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale‚Äú. Der Arbeitnehmer braucht in Zukunft also nicht mehr seine Karte beim Arbeitgeber abgeben, sondern bei einem Wechsel des Arbeitgebers wird einfach nur eine Identifikationsnummer mitgeteilt. Dadurch werden dann alle f√ľr die Lohnsteuer erforderlichen Informationen wie Steuerklasse oder Konfession abgerufen. F√ľr die √Ąnderung der Daten ist dann das Finanzamt zust√§ndig.

ELStAM soll zwar erst endg√ľltig ab 2012 eingesetzt werden, die Lohnsteuerkarten aus diesem Jahr sind aber definitiv die letzten und sollen bis 2011 mitbenutzt werden.

Doch nicht alle sehen ELStAm so positiv. Datensch√ľtzer betrachten dies als einen weiteren Schritt in Richtung gl√§serner B√ľrger. Bei so vielen gesammelten Daten ist nat√ľrlich die Gefahr gro√ü, dass sie f√ľr andere Zwecke missbraucht werden. Auch eine Reduzierung des Verwaltungsaufwands wird bezweifelt.

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