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EU einigt sich auf einen Rettungsschirm in Höhe von 750 Milliarden Euro

Nach der Pleite von Griechenland wurde den Staaten der Europäischen Union auf einmal bewusst, wie ernst die Lage momentan ist. Und so einigten sich in der vergangenen Nacht die Länder auf einen bisher einzigartigen Rettungsschirm, der kriselnde EU-Mitglieder in Zukunft im Notfall retten soll.

Wie bereits berichtet ist Griechenland nicht das einzige Euro-Land mit massiven Problemen. Portugal und Spanien sind ebenso gefährdet und auch in anderen Ländern sieht es nicht gerade rosig aus… Am 18. Mai wollen Spanien und Portugal dazu ihre neuen Sparmaßnahmen vorstellen.

Sollte es doch zu einem erneuten Bankrott kommen, dann greift das neuen Hilfssystem. Kredite bis zu 60 Milliarden Euro kommen hierfür von der EU-Kommission. Sollten diese nicht ausreichen, fließen bis zu 440 Milliarden Euro aus bilateralen Garantien der Euro-Staaten. Hinzu kämen dann noch 250 Milliarden Euro vom IWF. Und auch die Europäische Zentralbank teilte mit, das auch sie bereit sei einen Beitrag zu leisten und auf den Finanzmärkten wo nötig investieren werde.

Auf bilateralen Krediten hat Deutschland wohl in den Verhandlungen stundenlang beharrt und erst dem System zugestimmt als die Gründung einer eigenen Zweckgesellschaft beschlossen wurde, deren genaues Aussehen in den nächsten Tagen noch festgelegt wird. Im Prinzip wird dadurch einfach die sogenannten „No-Bailout-Klausel“ im EU-Vertrag umgangen, die verbietet, dass ein Euro-Land für die Schulden eines anderen einsteht.

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