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Verbraucherschützer üben Kritik an zu hohen Dispozinsen

Viele Deutsche kennen das Problem von zu hohen Dispozinsen. Schnell ist man auf dem Konto mal in den Miesen und muss dafür dann ganz schön zahlen. Diesen Umstand haben nun auch die Verbraucherschützer genauer unter die Lupe genommen und üben heftige Kritik an den Praktiken der Banken.

Laut einer gemeinsamen Meldung der Stiftung Warentest und des Bundesverbands der Verbraucherzentralen entstehe den Bankkunden durch zu hohe Zinsen ein Schaden von 650 Millionen Euro.

Den Experten stach hier besonders ins Auge, dass die Banken die Dispozinsen nicht an den Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) anpassen. Im September 2008 lag dieser noch bei 4,25%, Anfang dieses Jahres bei 1%. In genau diesem Zeitraum sanken die Zinsen für die Dispokredite aber nur von 11,98% auf 10,28%.

Die Banken kommen auf diese Weise günstig an Geld, ohne aber diesen Vorteil an die Kunden weiterzugeben. Erneut also ein Umstand, der eigentlich dringend geändert werden müsse!

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