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Strafverfahren gegen AIG eingestellt

Noch immer sind die Schuldigen an der Finanzkrise nicht wirklich zur Rechenschaft gezogen worden und so wie es aussieht werden sie dies auch nie, denn in den USA werden nach und nach die geplanten Strafklagen fallen gelassen.

Vor ein paar Monaten wurde bereits das Verfahren gegen zwei ehemalige Bear-Stearns-Manager fallen gelassen, nun hat das US-Justizministerium auch die Anklage gegen einen Spitzenmanager des Versicherungskonzerns AIG eingestellt.

Zwei Jahre lang wurden gegen den früheren Chef der Abteilung Financial Services ermittelt, da er Investoren über die wachsenden Probleme sogenannter Credit Default Swaps (CDS) nicht informiert hat und sie so in die Irre geführt hat. Das Hauptproblem dabei war, dass man ihm für eine erfolgreiche Strafklage kriminelle Absichten nachweisen muss und das ist logischerweise nicht gerade einfach.

Die plötzliche Entwertung der CDS trug maßgeblich zur Finanzkrise bei. Jedoch wird auch dieser Manager nun ungestraft davon kommen. Wenigstens laufen immer noch ein paar Zivilklagen gegen AIG und diverse Banken. Hier droht den Finanzhäusern Geldstrafen…

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