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IWH-Chef: Alte Währungen kehren nicht zurück

Der Euro befindet sich in seiner ersten richtigen Krise. Natürlich hinterfragen in solch einer Situation viele die umgesetzten Pläne und sehnen sich vielleicht auch nach der alten Währung. Doch D-Mark, Franc und Co. werden nicht zurückkehren, zumindest, wenn es nach dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) geht.

Dessen Präsident Ulrich Blum betonte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass er glaube, dass eine Rückkehr zu den alten Zahlungsmitteln eher unwahrscheinlich sei. Höchstens würde der Euro in zwei Gruppen zerbrechen, einen Nord-Euro und einen Süd-Euro, oder einen Kern-Euro und einen Peripherie.Euro.

Dies hänge nun davon ab, wie es der Eurozone gelänge die Peripherieländer zu stabilisieren. Durch die Konsolidierung von Griechenland, Spanien, Portugal und Italien werde auch der deutsche Export gestärkt. Man müsse allerdings dabei auch bedenken, dass es fraglich sei, ob Unternehmen bereitwillig investieren, wenn die Währung in nächster Zeit unsicher sei. “Lieber ein etwas höherer Kurs, aber der stabil, als ein ungewisser Kurs,“ so Blum.

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