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Deutschland bekommt immer mehr Billigläden

In Zeiten der Krise erleben Discounter und Ein-Euro-Läden einen erneuten Aufschwung. Immer mehr Menschen müssen sparen und suchen daher wieder verstärkt den Weg zu günstigeren Läden. So wird es auch niemanden wundern, dass große Ketten wachsen und wachsen.

So erweitert beispielsweise der Billiganbieter Tedi immer mehr seinen Kundenstamm, ist inzwischen sogar deutscher Marktführer in diesem Segment und expandiert in Windeseile. Laut eigenen Angaben eröffnet jeden zweiten Werktag in Deutschland eine neue Tedi-Filiale. Derzeit gibt es rund 1.000 Zweigstellen mit circa 6.000 Mitarbeitern, viele davon in Teilzeit. In nächster Zeit soll sich das Angebot auf rund 2.000 Läden verdoppeln.

Dieses Wachstum könnte aber auch mit einem kleinen Umdenken in der Branche zu tun haben, denn immer mehr eröffnen Filialen in guter Lage und mit einem klaren Konzept. Das Durcheinander eines Ein-Euro-Ladens soll also bald der Vergangenheit angehören. Immer seltener werden Rest- und Sonderposten eingekauft, sondern viel eher bei spezialisierten Billigwaren-Herstellern in Asien.

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