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Ratingagentur Moody’s senkt Griechenlands Bonitätsnote um vier Stufen

Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) Ende April die Bonität des hochverschuldeten Euro-Staates Griechenland bereits auf den sogenannten Ramschstatus herabgesenkt hat, schließt sich diesem Trend nun auch die Ratingagentur Moody’s an.

Am Monat wurde die Kreditwürdigkeit Griechenlands von „A3“ auf „Ba1“ gesenkt. Moody’s begründete dies vor allem mit den Risiken der drastischen Spar- und Restrukturierungsprogramme der griechischen Regierung. Für kurze Zeit habe zwar der Rettungsschirm von EU und IWF das Risiko gesenkt. Jedoch sei die gesamtwirtschaftliche Auswirkung nicht absehbar, was eine geringere Bonität logisch mache.

Die griechische Regierung kritisierte diese Entscheidung schwer und betonte, dass dadurch alle bisherigen erzielten Fortschritte missachtet würden. Das Spar- und Reformprogramm würde auch weiterhin konzentriert fortgeführt. Für die Bank of Greece war dieser Schritt „unerklärlich“.

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