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Stiftung Warentest: Nur wenige Girokonten sind wirklich kostenlos

Eigentlich müssen Bankkunden heutzutage keine Gebühren mehr für ihr Girokonto zahlen, doch wirft man einen genaueren Blick auf die Angebote verstecken sich bei den meisten irgendwo doch noch Kosten oder kleine Fußnoten. Daher hat die Stiftung Warentest die Girokonto-Angebote von 73 Banken mal näher unter die Lupe genommen.

Lediglich acht Angebote waren wirklich komplett kostenlos und daher absolut empfehlenswert. Das wären zum einen die regionalen PSD-Banken Berlin-Brandenburg und Hessen-Thüringen, die Filialbank Norisbank und die Direktbanken comdirect bank, Wüstenrot Bank, ING Diba, die Saalesparkasse und MBS in Potsdam.

Als komplett kostenlos wurden nur die Konten eingestuft, bei denen keine jährliche oder monatliche Kontoführungsgebühr anfällt und die Girokarte (EC-Karte) und auch die Kreditkarte kostenlos sind. Die meisten der scheinbar kostenlosen Angebote waren dann doch an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie ein Mindesteingang, der Kauf von Genossenschaftsanteilen oder das Einrichten eines Sparplans.

Die Experten raten daher zu einem genauen Kontovergleich. Wer allerdings kein kostenloses Girokonto hat, sollte bei einer Direktbank nicht mehr als 40 Euro im Jahr, bei einer Filialbank nicht mehr als 80 Euro zahlen.

Hier gelangen Sie zum kostenlosen Girokontovergleich.

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