Studie: Deutsche kümmern sich zu wenig um Finanzthemen
Es umgibt uns täglich und eigentlich hängen in unserer Gesellschaft fast alle Lebensbereiche vom Geld ab und doch scheint es ein Thema für die Deutschen zu sein, über das kaum gesprochen wird und über das man sich auch nur ungern informiert.
Das zeigt zumindest das Ergebnis der aktuellen Studie der comdirect bank „Kunden-Motive 2010: Geliebt, aber vernachlässigt – Die Deutschen und ihre Einstellung zu Geld und Finanzen“. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der Bank dafür 1.050 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
71% der Befragten sehen sich direkt von der Finanzkrise betroffen, dabei haben aber nur 38% ihr Verhalten im Umgang mit Geld geändert. Gleichzeitig bewerten 59% das Thema finanzielle Sicherheit als besonders wichtig, nur 31% interessieren sich demgegenüber stark oder sehr stark für Formen der Geldanlage oder zum Beispiel der Altersvorsorge.
Nur 5% der Deutschen sprechen laut der Umfrage mit Bekannten oder Kollegen über Geld. Wenn es um Banken und Versicherungen geht, halten sich die Befragten lieber zurück. So vergleichen 57% regelmäßig Spritpreise, 23% Mobilfunktarife, jedoch nur jeder Zehnte Angebote von Banken und Sparkassen. 27% der Befragten sagen sogar von sich bei Finanzdienstleistungen- und produkten nie die Konditionen zu vergleichen.
Eine Umfrage, die einem dann doch zu denken gibt, vor allem da hier extrem wichtige Themen von manchen anscheinend lieber ausgeblendet werden. Für die Verantwortlichen heißt es hier also noch mehr aufklären und die Menschen für die Themen zu sensibilisieren.


