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Bald weniger Geldautomaten aufgrund der sinkenden Gebühren?

Wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach über den aktuell tobenden Streit um die zu hohen Gebühren für das Geldabheben bei einer Fremdbank berichtet. Aktuell zahlen Kunden, wenn sie nicht an einem Automaten ihrer Hausbank Geld abheben, im Durchschnitt sieben Euro, was sowohl die Politik als auch das Kartellamt für überzogen hält.

Die Bankenbranche schlug zunächst eine Deckelung von 5 Euro vor, was das Kartellamt jedoch immer noch für zu hoch hält. Die Behörde schlug eine Gebühr von 30 Cent bis 1 Euro vor.

Nun droht die Sparkasse damit, bei solch einer niedrigen Gebühr die Anzahl ihrer Automaten zu verringern. Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken unterhalten ein ziemlich dichtes Netz an Automaten, die nun die Banken mit weniger Automaten einfach günstig mitbenutzen könnten. Eine solch niedrige Gebühr mache den Unterhalt nicht mehr möglich.

Mal sehen, wann man hier zu einer Einigung kommt. Der Vorschlag, dass dem Kunden die Gebühr vorher auf dem Bildschirm angezeigt wird und er den Vorgang dann noch abbrechen kann, wurde immerhin schon mal relativ positiv aufgenommen.

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