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Solaranlagen immer noch eine gute Kapitalanlage

Obwohl die Bundesregierung die Fördersätze für Solaranlagen gekürzt hat, seien diese laut der Zeitschrift „Finanztest“ nach wie vor eine gute Kapitalanlage. Für Anlagen, die im zweiten Halbjahr installiert werden, seien Renditen von fünf bis neun Prozent zu erwarten. Voraussetzung hierfür sei natürlich eine sonnenreiche Lage des Hauses. Doch selbst mit durchschnittlichen Stromerträgen würden Solaranlagen in Zukunft rentabel bleiben.

Zwar würden die Fördersätze sinken, gleichzeitig sinken jedoch auch die Preise für die Anlagen selbst. Im Frühjahr 2010 mussten Verbraucher für eine Komplettanlage nur noch rund 2.900 Euro pro Kilowatt Leistung zahlen. Und die Preise sollen weiter sinken…

Der Staat garantiert eine feste Abnahme des Sonnenstroms und dies langfristig: Die Energie wird in das Stromnetz eingespeist und die verschiedenen lokalen Stromanbieter sind dazu verpflichtet 20 Jahre lang eine feste Vergütung zu zahlen. Zwar sinkt diese leider in den nächsten Jahren ebenfalls, jedoch seien es im Oktober immerhin noch 32,88 Cent pro Kilowattstunde.

Zur Anschaffung einer Solaranlage kommen dann noch Kosten für Wartung und Reparaturen, die rund 1% des Anschaffungspreises ausmachen. Auch eine zusätzliche Haftpflichtversicherung macht Sinn. Laut „Finanztest“ sollten sich Interessenten davon nicht abschrecken lassen, denn eine Solaranlage bleibt profitabel.

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