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Alternativen zu kostenpflichtigen Hotlines suchen

Aktuell hat Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner eine Debatte zum Thema kostenpflichtige Servicehotlines losgetreten. Die langen und vor allem teuren Warteschleifen sollen ihrer Ansicht nach ein Ende finden. Service an sich d√ľrfe aber immer noch etwas kosten.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin gibt daher Tipps im Umgang mit teuren Hotlines: Zun√§chst einmal sollte man unbedingt √ľberpr√ľfen, ob es noch andere Kontaktm√∂glichkeiten gibt. So manch ein Unternehmen ist auch √ľber eine normale Rufnummer mit Ortsvorwahl erreichbar oder nat√ľrlich auch per E-Mail.

Bei 0180-Nummer sollte man stets auf den Minutenpreis achten, daf√ľr ruhig auch einen Blick ins Kleingedruckte werfen. Die Kosten belaufen sich hier normalerweise auf bis zu 14 Cent die Minute oder bis zu 20 Cent pro Anruf. Generell sollte man vom Festnetz aus Anrufen, denn aus dem Mobilfunknetz wird es schnell noch teurer. Alleine bei 0180-Nummern zahlt man hier bis zu 42 Cent pro Minute.

0900-Nummern sollte man grunds√§tzlich vermeiden, denn hier kostet ein Telefonat schnell bis zu 30 Euro. 0137-Nummern dienen h√§ufig f√ľr sogenannte Massenverkehrsdienste, wie zum Beispiel f√ľr Telefonvotings oder Quizsendungen. Hier gibt es keine H√∂chstgrenze in Sachen Preise. F√ľr eine Minute zahlt man hier in der Regel bis zu 1 Euro.

Gibt es keine Alternative zu den Hotlines ist es ratsam nicht gerade in Sto√üzeiten anzurufen. Wer l√§nger als drei Minuten in der Warteschleife h√§ngt, sollte auflegen und es zu einem sp√§teren Zeitpunkt noch einmal probieren. Bei Gew√§hrleistungsf√§llen kann man √ľbrigens die Telefonkosten vom Anbieter zur√ľckfordern. Eine R√ľckrufpflicht gibt es nicht.

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