Lebensmittelhandel von Amazon fällt auch bei Stiftung Warentest durch
Seit dem 1. Juli kann man bei Amazon auch Lebensmittel online bestellen. Bereits zwei Wochen nach dem Start monierte die Verbraucherzentrale Hamburg das Angebot. Nun zeigt sich auch die Stiftung Warentest mit der Umsetzung wenig zufrieden.
Für den Test bestellte die Stiftung Warentest drei Warenkörbe mit insgesamt 20 Produkten. Die Ware selbst kam vollständig und korrekt an. Jedoch meist einzeln, da Amazon, wie bei vielen anderen Produkten auch, hier nur der Zwischenhändler ist, und die Lieferungen von anderen Unternehmen ausgeführt werden.
Dies führt ebenfalls dazu, dass die Versandkosten schnell den eigentlichen Preis der Ware übersteigen können und so insgesamt viel zu teuer sind. Bei der Darstellung der über 50.000 Lebensmittel und Getränke, die man bei Amazon kaufen kann, monierten die Tester die Unvollständigkeit, große und bekannte Markenprodukte würden fehlen. Auch sei das Ganze nicht besonders übersichtlich. Die Suche nach bestimmten Dingen gestalte sich schwer. Genaue Angaben zu den Produkten, wie zum Beispiel Nährwertangaben oder Inhaltsstoffe, fehlten meist komplett.
Auf der anderen Seite betonte die Stiftung Warentest aber auch, dass sich der Lebensmittel-Einkauf erst in der Testphase befindet und Amazon bereits Nachbesserungen angekündigt hat.


