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Schufa darf Daten auch bei Widerspruch speichern

Jeder Deutsche hat im Laufe der Zeit mehrfach mit Auskunfteien wie der Schufa zu tun. F√ľr die einen geschieht dies meist nebenher, f√ľr die anderen k√∂nnen die dort gespeicherten Daten jedoch schnell zum Problem werden. In diesem Fall w√§ren wohl viele froh, dass manche Daten nicht gespeichert werden.

Dem legte nun jedoch ein Urteil einen Stein in den Weg: Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied, dass Banken und andere Institute die Daten eines Kunden auch dann an die Schufa weiterleiten d√ľrfen, wenn dieser Widerspruch dagegen eingelegt hat.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mann, der zur R√ľckzahlung eines Kredits gerichtlich verpflichtet worden war. Am Landgericht Wiesbaden hatte er nun vergeblich versucht eine einstweilige Verf√ľgung zu beantragen, dass die Bank seine Daten nicht an die Schufa √ľbermittelt und diese sie speichert.

Die Richter gaben jedoch der Bank und damit auch der Schufa recht. Ma√ügeblich f√ľr die Speicherung und √úbermittlung der Daten sei, ob sie der Wahrung berechtigter Interessen der Schufa und der Allgemeinheit dienten. Dies sei hier gegeben, da Auskunfteien Banken vor Verlusten im Kreditgesch√§ft sch√ľtzen sollten.

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