Die Immobilienfinanzierung und ihre Risiken
Die Finanzierung einer Immobilie gehört für viele Privatpersonen zu den größten Verbindlichkeiten und finanziellen Verpflichtungen, die im Laufe eines Lebens eingegangen werden. Gerade weil über Baufinanzierungen erheblich hohe Beträge finanziert werden müssen, deren Rückzahlung Jahrzehnte dauert, sollte man sich ganz genau über die Marktlage und die verschiedenen Angebote informieren.
Am häufigsten werden Darlehen über Banken, Bausparkassen, Landesförderinstitute, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und Versicherungsgesellschaften abgeschlossen. Besonders sogenannte Bausparverträge werden von vielen Kunden bereits in der Ansparphase für den Immobilienkauf abgeschlossen und dann für die Immobilienfinanzierung eingesetzt. Auch Lebensversicherungen können an die Bank abgetreten werden, um eine Finanzierung zu erreichen. Eher eine Ausnahme stellt die Finanzierung über private Darlehen und Privatkredite von Verwandten oder Privatinvestoren dar. Auch die Finanzierung über den Arbeitgeber in Form von Gehaltsverzicht oder Mitarbeiterdarlehen ist kaum verbreitet, aber möglich.
Die größten Risiken beim Baukredit sind die Veränderung der Zinssituation, weshalb eine Zinsbindung aus kalkulatorischen Gründen ratsam ist. Daneben kann eine zu geringe Eigenkapitalquote, Experten empfehlen rund 30% Eigenkapitalquote, und der Verlust des Einkommens durch Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit eine Tilgung und Ablösung des Kredites gefährden.
Daher sollte man für diese Risiken separate Vorsorgemaßnahmen treffen und sich am besten vor Aufnahme eines Kredites bei einer Schulderberatungsstelle informieren, da diese Stellen neutral beraten, während Banken immer als Ziel der Beratung den Abschluss eines Kreditvertrages vor Augen haben.
Wer sich mit der Anschaffung einer Immobilie und einer Baufinanzierung beschäftigt, kann aber ganz diskret und unverbindlich über das Internet verschiedene Angebote von Banken vergleichen, um nicht ganz uninformiert in ein Beratungsgespräch zu gehen.


