Home > Banken, Finanzen > Commerzbank: Zusatzgeb├╝hren bei ├╝berzogenem Dispo nicht erlaubt

Commerzbank: Zusatzgeb├╝hren bei ├╝berzogenem Dispo nicht erlaubt

Wer sein Konto ├╝berzieht, kann in der Regel ├╝ber einen Dispo-Kredit verf├╝gen. Wer auch diesen ├╝berzieht, muss noch einmal h├Âhere Zinsen daf├╝r zahlen, denn die Bank ÔÇ×duldetÔÇť die ├ťberziehung nur. Hier bewegt sich die Commerzbank aktuell auf einem sehr hohen Zinsniveau: 18,74% effektiven Jahreszins zahlt man f├╝r die geduldete ├ťberziehung.

Doch dies reicht der Bank offenbar noch nicht. F├╝r jede ├ťberweisung, inklusive Dauerauftr├Ąge, verlangt sie zus├Ątzliche f├╝nf Euro. Dagegen ging die Verbraucherzentrale Hamburg vor und bekam vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt am Main nun recht. Eine ├ťberweisung stelle f├╝r die Richter auch bei ├╝berschrittenem Dispo keinen besonderen Aufwand dar. Gegen ein h├Âheres Risiko sei die Bank bereits durch die erh├Âhten ├ťberziehungszinsen abgesichert.

Die Commerzbank ├Ąnderte daraufhin die Klausel. Nun zahlt man f├╝r alle ├ťberweisungen ├╝ber 100 Euro f├╝nf Euro extra. Auch hiergegen will die Verbraucherzentrale Hamburg vorgehen. Dies sei der einzige Weg, dass die Kunden der Commerzbank ihre Zusatzgeb├╝hren der letzten Jahre zur├╝ckbekommen k├Ânnten.

Die Verbrauchersch├╝tzer raten Kunden dazu, bereits jetzt die Zusatzgeb├╝hren vorsorglich einzufordern.

Banken, Finanzen , , , ,