Umfrage: Die Hälfte aller Deutschen sorglos im Umgang mit Online-Banking
Obwohl man immer wieder von Betrugsfällen im Bereich Online-Banking hört, scheinen viele Deutsche die Warnungen nicht ernst zu nehmen. So lautet die allgemeine Meinung immer noch, dass Online-Banking generell unsicher sei. Jedoch tun nicht wenige Kunden dazu ihr Übriges.
Eine aktuelle Umfrage des Hamburger Software- und Beratungshauses PPI hat ergeben, dass nicht einmal jeder zweite Bankkunde beim Online-Banking eine Firewall oder eine Antivirensoftware verwendet um seine sensiblen Daten zu sichern. Ganze 45% geben Passwörter und PINs sogar an Dritte weiter!
Der Fehler liegt hier laut PPI weniger bei den Banken, sondern eher bei den Kunden. Viele hantieren auch so unsicher, da sie es einfach nicht besser wissen. Im Bereich Online-Sicherheit sollte man sich also dringend informieren. Dazu bieten inzwischen auch die meisten Banken Informationen an, wie man sein Online-Banking sicherer gestalten kann.
Wer diese Sicherheitsstandards nicht erfüllt riskiert damit unter Umständen sogar die Regulierung eines Schadens durch die Bank. Nach einem Urteil des Amtsgerichts Wiesloch war die Bank erst bereit die durch Internetspionage verlorene Summe eines Kunden auszugleichen als dieser beweisen konnte, dass er ein aktuelles Antivirenprogramm auf seinem Computer installiert hatte und somit seine Sorgfaltspflicht erfüllt hatte. Also, unbedingt Sicherheitslücken schließen!


