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“Cityboy. Geld, Sex und Drogen im Herzen des Londoner Finanzdistrikts” von Geraint Anderson

"Cityboy" von Geraint Anderson © Börsenmedien AG

"Cityboy" von Geraint Anderson © Börsenmedien AG

Heute mal zwischendurch ein kleiner Buchtipp in Sachen Finanzkrise und Börsencrash. Ja, schon vor Jahren gab es immer wieder Menschen direkt im System, die die drohende Krise haben kommen sehen. Einer von ihnen war Geraint Anderson.

Anderson ist ein Insider. 12 Jahre lang hat er sich innerhalb des Londoner Finanzsystems hochgearbeitet. Mehrmals wurde er sogar zum besten Analysten aller Banken der Stadt gewählt. Am Anfang findet er das Spiel um Macht und Geld wohl noch aufregend, doch je länger er dabei ist, mitten im Epizentrum der Gier, kommen ihm nach und nach Zweifel.

Dann trifft er eine Entscheidung: Die Wahrheit muss an die Öffentlichkeit. Nach außen hin spielt er weiter das Spiel mit, geht zur Arbeit und ist beliebt bei den Kollegen, doch nebenbei schreibt er unter dem Pseudonym Cityboy schonungslose Enthüllungsberichte der Finanzwelt. 22 Monate lang ist es eines der bestgehütetsten Geheimnisse: Wer ist der Cityboy? Wer ist der Insider, der all die schönen Geheimnisse ausplaudert? Jeden Freitag lesen über 500.000 Menschen seine Schilderungen in der kostenlosen Zeitung “The London Paper”.

Doch dann hält Geraint Anderson dieses Doppelleben nicht mehr aus: Mit der Finanzblase platzt auch seine eigene. Er kündigt seinen Job, legt das Pseudonym ab und hält ab jetzt direkt seinen Kopf für die Enthüllungen hin.

Über seinen faszinierenden Weg und natürlich auch über prekäre Details aus der Finanzwelt, hat er nun ein Buch geschrieben mit dem Titel “Cityboy. Geld, Sex und Drogen im Herzen des Londoner Finanzdistrikts”.

Absolut lesenswert für alle, die genau und vor allem in einem leicht verständlichen Ton wissen wollen, wie es zu der momentanen Krise kommen konnte.

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