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Steuererklärung nur noch alle zwei Jahre – Trotzdem besser nicht schieben

Die Bundesregierung diskutiert momentan über Pläne, nach denen Arbeitnehmer ein Wahlrecht bekommen sollen, ob sie die Steuererklärung weiterhin jährlich oder nur alle zwei Jahre abgeben wollen. Für so manch einen klingt dies wohl wie Musik in den Ohren, doch genau darin sehen Experten eine Gefahr.

Sie raten grundsätzlich davon ab, eine zu große Lücke zwischen den Steuererklärungen zu lassen. Diese ist eh eine lästige Pflicht, in die man sich immer wieder neu einarbeiten muss. Wenn die Lücke noch größer wird, hat man noch mehr vergessen, weshalb die Erklärung dann komplizierter wird.

Zudem fördere die zweijährige Steuererklärung den inneren Schweinehund. Das Steuerrecht ändert sich ständig, weshalb man womöglich nicht mehr auf dem Laufenden bleibt und Ereignisse, wie Umzug oder Scheidung, liegen möglicherweise zu lange zurück um sie dann noch genau nachzuvollziehen. Grundsätzlich ja eine schöne Vorstellung sich nur noch alle zwei Jahre um seine Steuer kümmern zu müssen, jedoch mit unserem Steuersystem wohl leider ein wenig zu kompliziert.

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