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Die Fidor Bank – Banking im Web 2.0

Dass das Web 2.0 so langsam in den großen Firmen ankommt, müssen wir an dieser Stelle wahrscheinlich nicht extra betonen. Banken hinken hier meist noch ein wenig hinterher. Zumal das vertrauen der Menschen in die Banken spätestens seit der Finanzkrise nicht wirklich groß ist.

Die Fidor Bank will da anders sein. „Banking mit Freunden“ lautet hier ein Slogan. Und so ist die Fidor Bank auch gleichzeitig ein soziales Netzwerk. Neben Geldanlagen und Co. kann man sich hier vor allem über Finanzprodukte und Co austauschen. Man spricht Empfehlungen aus, berät sich und wird so selbst zu einem Teil der Bank. So ist man bei der Fidor kein gewöhnlicher Kunde, sondern nimmt an entscheidenden Prozessen aktiv teil.

So wurde neulich zum Beispiel sogar darĂĽber diskutiert, ob man die Zinsen auf das Tagesgeldkonto nicht sogar senken solle, da dies fĂĽr das Unternehmen besser sei. Bei welcher anderen Bank findet man so etwas?

Für seine Aktivitäten online erhält man einen kleinen Bonus von der Bank und man kann zum Beispiel aussuchen, ob man sich von der Bank selbst Geld leiht oder lieber von einem der User. Banking als Community, als Wir-Gefühl, ein Konzept, das von manch einem wohl noch belächelt oder eher skeptisch beäugt wird, jedoch im Großen und Ganzen endlich mal ein Ansatz, der bisheriges Banking, das wohl mehr als nur festgefahren ist, ändern und der Zukunft anpassen möchte.

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