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Urteil: Lehrer k├Ânnen B├╝cher nun leichter von der Steuer absetzen

So mancher Steuerpflichtige kann von Problemen mit dem Finanzamt ein Lied singen. So werden zum Beispiel gerne Anschaffungskosten nicht als Werbungskosten anerkannt. Zumindest f├╝r Lehrer, die B├╝cher von der Steuer absetzen wollen, wird dies nun leichter. Der Bundesfinanzhof in M├╝nchen entschied, dass Lehrer nicht jedes einzelne Buch konkret nachweisen m├╝ssen.

In dem konkreten Fall ging es um einen Realschullehrer mit den F├Ąchern Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Ethik. 2002 machte er in seiner Einkommenssteuererkl├Ąrung Ausgaben von 2.152 Euro f├╝r 37 B├╝cher und vier Zeitschriftenabos geltend. Das Finanzamt lehnte diese Ber├╝cksichtung als Werbungskosten fast vollst├Ąndig ab. In erster Instanz bekam noch der Fiskus recht. Der Lehrer h├Ątte genau nachweisen m├╝ssen, f├╝r welche Stunden er die B├╝cher und Zeitschriften brauchte.

Schlie├člich waren die Richter des Bundesfinanzhofs anderer Meinung und urteilten, dass Lehrer auch Literatur zur Vor- und Nachbereitung einer Stunde oder auch f├╝r Stunden, die dann doch nicht gehalten werden, absetzen k├Ânnen. Dass der Lehrer sich auch privat f├╝r seine Themen interessiere, spiele hier auch keine Rolle. Es reiche aus, wenn die B├╝cher ÔÇ×weitaus ├╝berwiegend beruflich genutztÔÇť werden. Bei Problemen m├╝sse das Finanzamt selbst jedes Buch einzeln kontrollieren.

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