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Heike Faller: “Wie ich einmal versuchte, reich zu werden”

"Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von Heike Faller © Dva

"Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von Heike Faller © Dva

Die vielfach preisgekrönte Journalistin Heike Faller spricht offen das aus, was wohl viele von uns heimlich träumen: Reich werden und zwar so schnell und einfach wie möglich.

Sie lässt sich also auf ein Experiment ein: 10.000 Euro in einem Jahr verdoppeln. Und so stürzt sich die absolute Börsenamateurin in das Abenteuer Investment. Als absoluter Laie vergräbt sie sich immer tiefer in die Mechanismen der Finanzmärkte.

Sie macht ein Jahr lang Pause von ihrem Job und widmet sich ganz dem Spekulieren und Handeln. Und schnell fährt sie aus Zufall und Glück ihre ersten Gewinne ein, dann verspekuliert sie sich wieder. Und als sie gerade auf dem absteigenden Ast zu sein scheint, kommt auch noch das: die größte Wirtschaftskrise seit 100 Jahren.

Nun begibt sich Faller in die Zentren der Macht, nach London, New York. Sie möchte wissen, wie es dazu kommen konnte. Bereitwillig erzählen ihr viele Insider von ihren Geschäften und Faller erkennt: Auch an fallenden Kursen kann man verdienen.

Am Ende setzt sie zu ihrem größten Abenteuer an: Investieren in Krisenregionen. Sie wirft alle ihre Skrupel über den Haufen und investiert im Irak in zerbombte Hotels. Und tatsächlich: Sie kann ihre Verluste wieder ausgleichen.

Was bleibt also von dem Experiment übrig? Ihr Geld hat sie nicht verdoppelt (1,5% Gewinn insgesamt), auch reich ist sie nicht geworden. Ihr Buch “Wie ich einmal versuchte, reich zu werden” ist wohl das beste Ergebnis. Ein mal komischer, mal nachdenklicher Bericht über die Welt der Finanzen und wie vor allem Laien sich darin zu bewegen versuchen.

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