Wenn in der Weihnachtszeit wieder die Geschäftemacher an der TĂĽr klingeln…
Eigentlich ist es ja eine löbliche Sache: Behinderte und benachteiligte Menschen stellen in Werkstätten Produkte her, die dann für diesen guten Zweck auf Weihnachtsmärkten oder an der Haustür verkauft werden. Besonders in der Vorweihnachtszeit greifen viele da gerne zu. Jedoch machen sich genau solche Umstände auch wieder Betrüger zu Nutze.
So kann es passieren, dass es an unserer Haustür klingelt und jemand angebliche Artikel aus Behinderten-Werkstätten verkaufen möchte. Hierbei sollten Kunden besonders vorsichtig sein. Man sollte sich nicht zu einer Kaufentscheidung drängen lassen und am besten einen Katalog verlangen, aus dem man dann in Ruhe wählt.
Zudem müssen die Händler genau erklären können aus welchen Werkstätten die Produkte kommen und vor allem welche soziale Einrichtung dafür verantwortlich ist. Wer sich für einen Kauf entscheidet und dann unzufrieden ist, kann von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen. Um dies sicher zu stellen, ist der Händler dazu verpflichtet mit dem Produkt eine Vertriebsadresse zu übergeben. Ebenfalls ein Zeichen für Seriosität.
Wer sicher sein will, auch wirklich eines der guten Projekte zu unterstĂĽtzen, sollte sich direkt auf den Weihnachtsmärkten umschauen, denn die meisten regionalen Behindertenwerkstätte haben dort einen eigenen Stand. Schade, dass man schon bei solchen, eigentlich guten Ideen skeptisch sein muss, doch leider gibt es immer wieder Menschen die die Freigiebigkeit in der Vorweihnachtszeit ausnĂĽtzen…



