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Stromanbieter Teldafax will sein Tarifsystem umstellen ‚Äď Experten raten trotzdem zu Wechsel

cc by wikimedia/ Dickbauch

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Vor kurzem haben wir an dieser Stelle schon einmal √ľber den Stromanbieter Teldafax berichtet. Dieser war in die Schlagzeilen geraten, da er angeblich Kunden √ľber ein Schneeballsystem gelockt haben soll und zudem offenbar kurz vor der Pleite stand. Kunden wurden durch g√ľnstige Angebote gelockt und sollten in Vorkasse bezahlen. W√ľrde Teldafax in diesem Zeitraum pleite gehen, w√§re das bereits gezahlte Geld weg.

Gegen diese Behauptungen wert sich nun das Unternehmen und will sein Tarifmodell umstellen. Jahreszahler mit Vorauskasse und die, die alle Viertel Jahr im Voraus bezahlen, soll die Möglichkeit gegeben werden auf monatliche Abschlagszahlungen umzustellen.

Trotzdem schafft es das Unternehmen nicht ganz aus der Kritik, denn die Stiftung Warentest warnt aktuell vor ‚ÄěLockangeboten von Firmen wie Flexstrom oder Teldafax‚Äú. Die billigsten Anbieter seien nicht immer die verbraucherfreundlichsten. Hier solle man den Anbieter wechseln.

Dem schlie√üen sich auch die Verbraucherzentralen an und raten generell von Stromtarifen mit Vorkasse und Kaution ab. Zudem solle man auf eine lange Preisgarantie von sechs oder zw√∂lf Monaten achten und sich nicht von einem Bonus locken lassen, der dann sp√§ter durch Preiserh√∂hungen wieder dahin sei. Auch eine kurze K√ľndigungsfrist ist empfehlenswert.

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  1. Schlossermeister
    18. November 2010, 14:57 | #1

    Erst wird √ľber Jahre den Leuten gesagt „Wechselt und spart“ und jetzt geht wieder zur√ľck, wegen der Sicherheit. Also ich bin bei Teldafax seit 3 Jahren mit viertelj√§hrlicher Zahlweise. Ich hab einen Preisvorteil von 7 Cent je Kwh gegen√ľber meinen Vorversorger (Netzbetreiber). Also wenn Teldafax jetzt pleite geht, sind schlimstenfalls 400 ‚ā¨ weg. bei 11000 kwh Jahresverbrauch hab ich die in den letzten Jahren schon lange rein. Also Leute, Garantie kostet Geld und wer die will l√§sst alles beim Alten. Mfg

  2. Gunther Gnu
    18. November 2010, 22:58 | #2

    Hey, Schlossermeister. Endlich mal einer der es auf den Punkt bringt. Jede Autoversicherung bezahlt jeder gerne ein Jahr im voraus und macht jedes Jahr zum 30.11 den Hyp mit. Aber n√∂, „Stromkosten im voraus, biste bescheuert??“ Ich habe mit Flexstrom angefangen und bin jetzt in 2. Jahr bei Teldafax. Wenn die pleite gehen habe ich schon 1 Jahr Strom umsonst gegen√ľber meinem Lokalversorger. Also das Risiko ist es mir wert und n√§chstes jahr geehe ich wieder zu Flexstrom als Neukunde!! Gru√ü Gunther

  3. Gudi
    27. November 2010, 11:13 | #3

    Hallo,
    ich bin inzwischen seit 3 Jahren Kunde bei TelDaFax. 100 Euro habe ich hinterlegt und gehe j√§hrlich in Vorauskasse. Die Abrechnungen sind immer korrekt und p√ľnktlich. Wenn TelDaFax pleite gehen w√ľrde, t√§te es mir f√ľr das Unternehmen leid – aber ich habe in den 3 Jahren im Vergleich zu meinem √∂rtlichen Anbieter so viel gespart, dass ich nur dr√ľber lachen kann, wenn meine Kaution weg w√§re.√úbrigens mache ich mir auch nicht so viel Gedanken dar√ľber, wenn meine Versicherungen j√§hrliche Vorauskasse und damit g√ľnstigere Pr√§mien bieten. Auch eine Versicherung kann pleite gehen, wie man ja in den letzten Jahren deutlich sehen konnte …Und beim Finanzamt sind die Kfz-Steuern ja auch im Voraus „gut angelegt“, nur nicht f√ľr den Steuerzahler.

  4. reddevil
    30. November 2010, 23:46 | #4

    Meine Erfahrungen mit TelDaFax sind, obwohl der Vetrag erst im Jahre 2011 g√ľltig ist, schon jetzt sehr negativ. Ich erhielt auch ein Brief mit der bitte um √úberweisung des Betrages f√ľr das Sparpaket. Habe ich nicht gemacht und verstehe den Grund jetzt auch. Ich rate von den Anbieter ab und kann Verivox nicht weiter empfehlen, da ich durch die zum Anbieter kam.

  5. Schlossermeister
    10. Dezember 2010, 21:29 | #5

    @reddevil

    Hallo „reddevil“,
    in einem Jahr weist du ob es richtig oder falsch war. Vorher wäre ich vorsichtig mit Empfehlungen.
    Mfg

  1. 21. Januar 2011, 16:08 | #1