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Bundesnetzagentur: Strompreiserhöhung nicht gerechtfertigt

cc by wikimedia/ RobbyBer

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Zum 1. Januar 2011 haben 350 der insgesamt 900 Stromanbieter in Deutschland angek√ľndigt ihre Preise zu erh√∂hen. Durchschnittlich werden sie um 7% angehoben, so dass zum Beispiel eine vierk√∂pfige Familie √ľber 5 Euro mehr im Monat zahlt.

Von immer mehr Seiten wird Kritik an diesen Preiserh√∂hungen laut. Die Versorger schieben sie gerne auf die √Ėkostrom-Umlage, doch laut der Bundesnetzagentur ist genau dies falsch. Zwar steige die √Ėkostrom-Umlage um 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Dies sei jedoch kein Grund diese an die Kunden weiterzureichen.

Der Strom aus erneuerbaren Energien wirke sich sogar d√§mpfend auf die Gro√ühandelspreise aus, da sie nach und nach teure Kraftwerke vom Markt verdr√§ngen. Insgesamt g√§be es daher sogar einen Spielraum f√ľr Preissenkungen von 3 Cent pro Kilowattstunde.

Dass die Umlage 2011 so hoch ausfalle, liege vor allem daran, dass die Umlage f√ľr 2010 zu niedrig angesetzt wurde, da mehr √Ėkostrom produziert wurde als erwartet. In den n√§chsten zehn Jahren w√ľrde sich dieser Anteil mindestens verdoppeln.

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