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Verbraucherzentrale: Vorsicht beim Verkauf von Altgold

cc by flickr/ schoschie

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Momentan wird man in etlichen Werbekampagnen dazu animiert, sein Altgold zu verkaufen. Doch auch im Falle dieser Versprechungen ist nicht immer alles Gold, was gl√§nzt und so weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen aktuell darauf hin, vor einem Verkauf die Bedingungen des Ank√§ufers genau zu pr√ľfen.

Dies gelte sowohl f√ľr Filialen, als auch auch f√ľr H√§ndler, die das Gesch√§ft auf dem postalischen Weg abwickeln. Bei Schmuck sollte man vor einem Verkauf den Wert von einem Juwelier sch√§tzen und ihn sich schriftlich best√§tigen lassen.

M√∂chte man sein Altgold in einer Filiale direkt verkaufen, ist es wichtig, dass keine R√ľcknahmepflicht f√ľr die verkauften Gegenst√§nde besteht. Manche Unternehmen pochen auf dieses Recht um den Wert des Goldes noch einmal genau zu √ľberpr√ľfen. So k√∂nne es passieren, dass das Gesch√§ft im Nachhinein platzt und man den ausgezahlten Betrag wieder zur√ľck geben m√ľsse.

Manche Ankäufer behalten sich auch das Recht vor, Uhren oder Schmuck zu beschädigen um den genauen Wert zu ermitteln. So könne Schmuck laut der Verbraucherzentrale schnell zum Bruchgold werden.

Bei den Gratis-Sendungen per Post sei zudem nur ein Wert bis zu 500 Euro versichert. Wer Gold von einem h√∂heren Wert verschicke, bekommt bei Verlust keine Erstattung. Also, genau die Bedingungen vor dem Verkauf von Altgold pr√ľfen und auch mehrere Angebote daraufhin vergleichen.

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  1. Teddy
    3. August 2012, 19:23 | #1

    Ich denke, dass da in der Vergangenheit schon ganz viele Leute Probleme hatten. Man sollte sich zwei Mal √ľberlegen, ob man diesen Weg geht oder ob man vor Ort direkt nachfragt. Das ist jedenfalls sicherer.

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