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Steuerreform: Das soll sich in Zukunft bei der Steuererklärung ändern

cc by flickr/ Bertelsmann Stiftung

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Vergangene Woche haben sich die Spitzen der Koalition auf eine Reihe von Steuervereinfachungen einigen k√∂nnen. Dabei ging es vor allem darum die Arbeitnehmer zu entlasten und gewisse b√ľrokratische Vorg√§nge leichter zu machen. Man wolle einen ersten Schritt in Richtung weniger B√ľrokratie machen.

Pro Jahr sollen die B√ľrger durch die √Ąnderungen um 590 Millionen Euro entlastet werden. So soll der Arbeitnehmer-Pauschbetrag zum Beispiel von derzeit 920 Euro auf 1.000 Euro angehoben werden. Mehr beruflich bedingte Kosten k√∂nnen also von der Steuer abgesetzt werden ohne daf√ľr extra Belege einreichen zu m√ľssen.

Die Regeln zur Pendlerpauschale werden einfacher. Wer mehrere Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit nutzt, soll in diesem Zusammenhang leichter Belege sammeln k√∂nnen. Auch das Absetzen der Kinderbetreuungskosten wird wohl einfacher: Es wird nicht mehr extra gepr√ľft, ob die Eltern berufst√§tig sind oder nicht. Eltern von erwachsenen Kindern in Schul-oder Berufsausbildung erhalten das Kindergeld in Zukunft einkommensunabh√§ngig.

Unternehmen werden vor allem in Sachen B√ľrokratie entlastet. Dies werde den Staat aber nichts zus√§tzlich kosten. Finanz√§mter werden bei Unternehmen bald auf Detailregelungen und schriftliche Belege in weiten Teilen verzichten. Dadurch w√ľrden B√ľrokratiekosten bei Firmen um vier Milliarden sinken.

Zu den √Ąnderungen geh√∂rt, wie bereits berichtet auch, dass man die Steuererkl√§rung in Zukunft wahlweise alle zwei Jahre abgeben kann. Wann die Regelungen im Einzelnen greifen, steht noch nicht ganz fest. Man werde sich bem√ľhen so viel wie m√∂glich zum 1. Januar 2011 umzusetzen. Der Rest trete dann Anfang 2012 in Kraft.

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