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Futures – Weizen, Mais und Soja bieten viel Potential

futuresSämtliche Grains bieten, nach einem Rekordjahr 2008 und einem darauf folgenden Absturz, wieder viel Potential für Bewegungen nach oben. Letztes Jahr erreichte der Preis für ein Scheffel Weizen im März den Rekordpreis von ca. 1250 ct / Scheffel. Auch die beiden anderen Grains, nämlich Soja und Mais, stiegen in ungeahnte Höhen, wenn auch ein wenig später als Weizen. Soja erreichte sein Hoch im Juli 2008 und Mais Ende Juni/ Anfang Juli.

Einer der Hauptgründe für den Anstieg waren die sehr geringen Lagerbestände zum Ende des Geschäftsjahres 2007/08. Diese beliefen sich auf nur 114 Mio. Tonnen Weizen weltweit, die geringsten Lagerbestände seit über 30 Jahren. Diese Tatsache, gepaart mit weiteren preistreibenden Faktoren, ließ den Weizenpreis sowie die Preise für alle Grains in ungeahnte Höhen schießen.

Letztes Jahr war die Meinung noch sehr verbreitet, dass vor allem China und Indien sich den Marktturbulenzen entziehen werden können und dafür die Nachfrage, der in die Rezessionen geratenen Wirtschaften kompensiert werden kann. Ein Trugschluss wie wir heute wissen.

Weitere preistreibende fundamentale Aspekte waren der explodierende Ölpreis, der sich auf die Transportkosten auswirkte sowie Preise für Düngemittel, die sich binnen Jahresfrist nahezu verdoppelten. Des Weiteren kamen natürlich diverse Investoren und Spekulanten hinzu, die auf diesen „fahrenden Zug“ mit aufsprangen und so die Preis weiter trieben.

Mit den ersten Schockwellen der Finanzkrise geriet auch der Weizenpreis (sowie auch die Preise fĂĽr Soja und Mais) stark unter Druck. Ein Grund hierfĂĽr war die weltweite EintrĂĽbung des Wirtschaftsklimas, welches unweigerlich zu weniger Nachfrage fĂĽhrte. Diese Entwicklung ĂĽbertrug sich auch in den Agrarsektor.

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