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Riester-Anbieter investieren in Streubomben

cc by flickr/ Public Domain Photos

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Seit 2009 ist die Herstellung von Streubomben in Deutschland strafrechtlich verboten. Seit 1. August 2010 gelten diese Waffen als international geächtet. Doch immer wieder tauchen Finanzgeschäfte auf, in denen in Firmen investiert wird, die Streubomben herstellen oder mit ihnen handeln.

Bereits im Juli dieses Jahres berichtete das ARD-Magazin „Monitor“ über solche Finanzprodukte und im Oktober auch „Der Spiegel“. Vor allem das Geld von Riester-Sparern kann laut diesen Berichten für solche Anlagen benutzt werden.

Auch die Stiftung Warentest hat sich mit dem Thema beschäftigt. In ihrer Zeitschrift „Finanztest“ berichten die Tester, dass von 174 Riester-Anbietern nur zwölf Anlagen in Streubombenhersteller ausschließen und dies auch belegen können.

Aufgrund der Recherchen von „Monitor“ haben jedoch manche Anbieter erste Schritte dagegen unternommen. So bestätigte die Landesbank Berlin beispielsweise, dass man alle sieben Unternehmen, die Streubomben herstellen, gekennzeichnet habe und dort in Zukunft keine Investments mehr tätigen würde.

Es ist also für Kunden auch wichtig und interessant zu erfahren, welche Projekte bzw. Firmen mit meinem Geld arbeiten. Man sollte sich also genau über die Investments informieren. Es gibt inzwischen auch wenige Banken, die diese Geschäfte offen legen bzw. garantieren nur in korrekte Projekte und Firmen zu investieren.

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