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2013: Ein einheitliches Kontonummer-System f├╝r Europa

cc by flickr/ mdornseif

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Vor ein paar Wochen haben wir an dieser Stelle bereits dar├╝ber berichtet, dass seit 1. November 2010 das neue grenz├╝berschreitende Abbuchungsverfahren f├╝r den einheitlichen europ├Ąischen Zahlungsverkehr, auch unter der Abk├╝rzung SEPA bekannt, parallel zu den normalen Kontonummern und Bankleitzahlen eingesetzt wird.

Dieses Verfahren macht das bargeldlose Zahlen innerhalb Europas schneller und f├╝r die meisten Verbraucher auch einfacher. 2013 soll SEPA dann komplett unsere bisherigen Kontonummern ersetzen und das alleinige ├ťberweisungs- und Lastschriftsystem in Europa sein. Neben Deutschland und den anderen 26 Mitgliedstaaten der EU nehmen auch , Kroatien, Island, Norwegen, die T├╝rkei und die Schweiz teil.

F├╝r ├ťberweisungen und Lastschriftverfahren benutzen Kunden die IBAN, eine 22 Stellen lange Nummer, die sich aus Kontonummer und Bankleitzahl zusammensetzt. Dazu geh├Ârt noch die international g├╝ltige Bankleitzahl BIC, die ganze elf Stellen aufweist. In diesen langen Nummern sehen Kritiker eines der Hauptprobleme, denn bei so vielen Ziffern ist das Verschreiben nat├╝rlich sehr wahrscheinlich.

Bis Ende 2012 sollen wir uns zun├Ąchst bei ├ťberweisungen von unseren bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen verabschieden. Sp├Ątestens bis Anfang 2014 gilt dies dann auch f├╝r die Lastschriftverfahren.

Mit SEPA wird Kaufen und das Zahlen von Rechnungen ├╝ber die Grenzen hinweg viel einfacher. Man ist nicht mehr auf Kreditkarten angewiesen, es werden keine Geb├╝hren f├Ąllig und der Empf├Ąnger hat seinen Betrag angeblich bis sp├Ątestens Ende des n├Ąchsten Gesch├Ąftstags. Sind wir mal gespannt. Noch m├╝ssen die EU-Staaten und das Europaparlament ├╝ber die genannten Fristen abstimmen.

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