Deutsche Bank kauft sich von Vorwürfen wegen Steuerhinterziehung frei
Seit längerem laufen in den USA Ermittlungen gegen die Deutsche Bank, in denen es um angebliche Steuerhinterziehungen geht. 1999 kaufte die Deutsche Bank die US-Investmentbank Bankers Trust, die ihren Kunden dann geholfen haben soll Steuern zu hinterziehen. Laut der Staatsanwaltschaft in New York war die Deutsche Bank an diesen „finanziellen Transaktionen“ in Milliardenhöhe beteiligt.
Doch das Bankenwesen wäre nicht das Bankenwesen, wenn man sich hier nicht „geschäftsmännisch“ einigen könnte. Um dem Verfahren zu entgehen kauft sich nun die Deutsche Bank einfach frei. An die US-Behörden zahlt man 554 Millionen Dollar und lässt die Sache auf sich beruhen.
Die Deutsche Bank erklärte, man sei „zufrieden“ mit der Einigung. Die Zahlungen werden keine Auswirkungen auf das laufende Ergebnis haben, da die Bank genug Rückstellungen gebildet habe. Ach ja, hat sich nach der Krise wirklich etwas verändert?



