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Magnetstreifen auf EC- und Kreditkarten vor dem Aus?

cc by flickr/ LiewCF

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Laut dem Bundeskriminalamt ist im ersten Halbjahr 2010 die Anzahl der sogenannten Skimming-Angriffe stark gestiegen. √úber 1900 solcher Attacken wurden an mehr als 1000 Geldautomaten registriert. Dies waren fast doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2009. Dieser Trend setzte sich auch im zweiten Halbjahr 2010 fort. Beim Skimming versuchen Kriminelle an die auf dem Magnetstreifen gespeicherten Daten von EC- und Kreditkarten zu kommen.

Das Bundeskriminalamt fordert daher Magnetstreifen auf Karten abzuschaffen. Nur so k√∂nne das Aussp√§hen von Kundendaten an Geldautomaten in weiten Teilen verhindert werden. Auch der Einsatz gef√§lschter Karten, mit denen hohe Summen von fremden Konten vom Ausland aus abgehoben w√ľrden, werde auf diese Weise nahezu unm√∂glich gemacht.

Zwar wurden zum 1. Januar 2011 EC- und Kreditkarten auf die Chiptechnologie umgestellt jedoch werden die meisten Karten zusätzlich mit Magnetstreifen ausgestattet, um den Zahlungsverkehr auch außerhalb der Euro-Zone zu gewährleisten. Das Bundeskriminalamt schlägt daher ein Modell mit zwei Karten vor: Kunden, die ihre Karten nur im Eurozahlungsraum benutzen, was etwa 95% sind, sollten eine Karte nur mit Chip bekommen. Wer außerhalb Europas auf die Karten angewiesen sei, könne eine zweite mit Magnetstreifen beantragen.

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