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Milliarden-Steuereinnahmen durch Selbstanzeige von Steuers√ľndern

cc by flickr/ philippbosch

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Anfang 2010 hatten mehrere Bundesl√§nder Steuer-CDs aus Liechtenstein und der Schweiz gekauft. Daraufhin hatten etliche Steuers√ľnder Angst bekommen, erwischt zu werden. Durch eine Selbstanzeige k√∂nnen sie jedoch einer Strafe entgehen. Diese M√∂glichkeit l√∂ste eine wahre Selbstanzeigen-Flut aus. Experten rechnen mit Nachzahlungen in Milliardenh√∂he.

Medienberichten zufolge zeigten sich im Jahr 2010 √ľber 23.500 deutsche Steuers√ľnder¬† bei den Finanz√§mtern selbst an. Die meisten Selbstanzeigen gibt es offenbar in Baden-W√ľrttemberg. 7409 Betroffene meldeten sich hier, gefolgt von 5158 in Nordrhein-Westfalen. Entsprechend der Gr√∂√üe gab es z.B. in Berlin, Hamburg, dem Saarland und Bremen weniger als 1000 Selbstanzeigen. Die ostdeutschen Bundesl√§nder landen hinsichtlich der Anzahl der Selbstanzeigen mit weniger als 100 Steuers√ľndern auf den letzten Pl√§tzen.

Laut Medienberichten muss jeder, der sich bei den Finanzbeh√∂rden gemeldet hat, im Schnitt √ľber 75.000 Euro an Steuern nachzahlen. „Der Spiegel“ berichtet z.B. f√ľr das Jahr 2010 von rund 1,6 Milliarden Euro an nachtr√§glichen Zahlungen. F√ľr 2011 sollen 200 Millionen anfallen.

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