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Finanzbranche setzt immer mehr auf soziale Netzwerke

cc by flickr/ Franco Bouly

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Das Internet und vor allem das sogenannte Web 2.0 sind eine kleine Revolution und haben unser Leben, unsere Denkans√§tze und vor allem unser Verhalten gegen√ľber Informationen grundlegend ver√§ndert bzw. zumindest damit begonnen. W√§hrend so manche in der Wirtschaft dies immer noch als Hype begreifen und milde bel√§cheln, erkennen andere langsam die Wichtigkeit und versuchen es auf ihre Weise zu nutzen.

So verschließt sich ein Großteil der Finanzbranche auch nicht mehr länger vor sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, wobei man bei manchen immer noch nicht sicher ist, ob sie das System richtig begriffen haben.

Auf einer Tagung in Frankfurt hat an diesem Montag die Branche √ľber dieses Thema diskutiert. Viele wollen dabei sein, jedoch m√ľsse man in erster Linie einen Mehrwert bieten. Es sei die Chance f√ľr die Finanzbranche f√ľr mehr Transparenz zu sorgen und das Vertrauen der Kunden wieder zu gewinnen.

So kann man beispielsweise auf Facebook √ľber die Jahresbilanz der Deutschen Bank diskutieren und auf Twitter werden die neuesten Zahlen ver√∂ffentlicht. Die ING Diba erkl√§rt Finanzprodukte im Netz und bewirbt auf Twitter ihr Tagesgeldkonto. So langsam zieht man also nach.

Was jedoch die meisten Unternehmen immer noch vergessen, ist, dass die schnelle Meinungsbildung im Internet f√ľr sie auch nach hinten losgehen kann. Als Beispiel wurde die Deutsche Bahn genannt, die im letzten Jahr Tickets √ľber Facebook verkaufte und so unfreiwillig ein Forum f√ľr Kritik gegen das Unternehmen bereitstellte.

Noch hinkt die Finanzbranche meist hinterher. Mal sehen, ob sie lernen rechtzeitig die Chancen zu nutzen, bevor das Netz sich weiterdreht…

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