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Bundesregierung f√ľr h√∂here Zuverdienstgrenze bei Rentnern

cc by flickr/ schnaars

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Schon jetzt sind die Renten bei vielen Menschen so niedrig, dass sie von der Altersarmut bedroht sind und zusätzlich auf Hartz IV angewiesen sind. Eine Tendenz, die sich in den nächsten Jahren laut Experten noch deutlich verschlimmern könnte.

So manch ein Rentner, der noch arbeiten kann, kommt diesem auch nach um seine Rente ein wenig aufzubessern. Jedoch d√ľrfen Rentner momentan nur bis zu 400 Euro dazuverdienen ohne, dass sie Einbu√üen bei der H√∂he der gesetzlichen Rente bef√ľrchten m√ľssen. Um nach eigenen Angaben den Eintritt in die Rente finanziell zu erleichtern und Altersarmut entgegen zu wirken, plant die Regierung offenbar im Laufe dieses Jahres die Zuverdienstgrenze f√ľr Rentner anzuheben.

Ruhest√§ndler sollen dann so viel dazuverdienen k√∂nnen, dass sie zusammen mit der Rente auf die H√∂he des letzten Bruttogehalts kommen. Dies w√ľrde laut der FDP nicht nur denen helfen, die im Alter noch f√§hig und willig sind zu arbeiten, sondern auch den Firmen, da sie langj√§hrige Mitarbeiter behalten k√∂nnten und so dem Fachkr√§ftemangel entgegen wirken.

Die Opposition sieht diese Pl√§ne jedoch als blanken Hohn an, da Arbeitnehmer nun das Rentenproblem und ihre niedrige Rente im Alter selbst ausgleichen sollen. Von ‚Äěstaatlich subventionierter Lohndr√ľckerei‚Äú ist sogar die Rede. In den n√§chsten Monaten will die Regierung nach M√∂glichkeit √ľber das Vorhaben diskutieren und entscheiden.

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