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Regierung will nichts gegen hohe Dispozinsen unternehmen

cc by wikimedia/ Nino Barbieri

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Vor ein paar Monaten hat eine Untersuchung der Stiftung Warentest f√ľr Aufsehen gesorgt, √ľber die auch wir damals berichteten, nach der etliche Banken und Sparkassen viel zu hohe Dispozinsen von ihren Kunden kassieren und dies, obwohl die Kosten zur eigenen Geldbeschaffung auf einem historischen Tief liegen.

Die Europ√§ische Zentralbank h√§lt den Leitzins weiterhin auf einem Rekordtief von 1,0%. In diesem Verh√§ltnis sind die Guthabenzinsen f√ľr Bankkunden auf einem historischen Tief und die Dispozinsen √ľberh√∂ht. Die Verbraucherschutzminister der L√§nder hatten bereits im vergangenen September die Regierung aufgefordert, etwas dagegen zu tun.

Nun hat die schwarz-gelbe Koalition erkl√§rt, nicht gegen die hohen Dispozinsen einschreiten zu wollen. Man sehe keinen Handlungsbedarf, da es Sache der Vertragsparteien sei, √ľber die Angemessenheit von Preis- bzw. Zinsvereinbarungen zu befinden.

Au√üerdem seien die Verbraucher inzwischen sensibilisiert und w√ľssten √ľber die hohen Kosten im Falle einer Konto√ľberziehung Bescheid. Ein Eingreifen des Bundeskartellamts wird ebenfalls nicht f√ľr n√∂tig gehalten, da es keine Hinweise auf Absprachen zur Zinsh√∂he gebe.

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