Stiftung Warentest warnt vor zweifelhaftem Finanzvertrieb
Immer wieder entdecken Verbraucherschützer neue dubiose Anlage-Methoden, bei denen meist der sogenannte Finanzberater mehr verdient als am Ende der Kunde. Aktuell weist die Stiftung Warentest auf einen Finanzvertrieb hin, der auch bereits auf eine Warnliste gesetzt wurde.
Den nicht selten ahnungslosen Anlegern werden dabei Renditen von zehn Prozent oder mehr versprochen, wenn sie ihre Gelder in ausländische Lebensversicherungen investieren, was jedoch sehr riskant ist.
Dafür sollen sie alle anderen Anlagen, die sie bisher abgeschlossen haben, wie zum Beispiel Riester-Sparpläne oder Aktienfonds, kündigen und die daraus resultierenden Beträge komplett in das neue Investment stecken.
Der Finanzberater rät dann noch den Kunden die Zahlungsabwicklungen und die Vertragskündigungen ganz bequem von einem Anwalt erledigen zu lassen. Für den ersten Vertrag zahlt man so 99 Euro und für alle weiteren 49 Euro. Alle Zahlungsabwicklungen laufen dabei über das Konto des Anwalts.
Also, falls einem solche Vorschläge unterbreitet werden, am besten ablehnen und sich einen neuen Berater suchen!



